1868 gründete der Uhrmacher Jules Godat in La Chaux-de-Fonds ein
Uhrenatelier und legte den Grundstein der heutigen Marke Zeno-Watch
Basel.
Zur damaligen Zeit produzierte die Uhrenwerkstatt silberne Taschenuhren
für Eisenbahner, die sehr bald eine Spezialität des Hauses werden
sollten.
Zur Jahrhundertwende hielt der technologische Fortschritt Einzug in das
Atelier und so kam zu einer Erweiterung und der Einrichtung derer für
den elektrischen Antrieb von Maschinen. Im Jahr 1920 wechselte der Besitz der Uhrenfabrikation Godat zu Andre-Charles Eigeldinger über.
Dieser entschloss sich der bisherigen Produktpalette den Rücken zu
kehren und stieg auf die Fertigung von Beobachtungsuhren für das
Militär, Rechenschieber und große Taschenuhren um. Nur zwei Jahre später ließ er die Marke Zeno urheberrechtlich schützen und vertrieb seine Produkte auch unter selbigem Namen. Aus dem Griechischen übersetzt bedeutet Zeno „Geschenk des Zeus“ oder „göttliche Gabe“.
Während des ersten Weltkriegs stieg der Bedarf an Armbanduhren rasant
an, sodass nach Kriegsende die Entscheidung getroffen wurde, die
Produktion auf eben solche umzustellen.
Die ersten Zeno Armbanduhren wurden aus Gold gefertigt und waren auf
Grund der wirtschaftlichen Lage zunächst hauptsächlich für den Export
vorgesehen.
Zur Feier des 15-jährigen Firmenjubiläums 1937 stellte die
Uhrenmanufaktur die ersten Modelle mit integrierter Stoppfunktion und
Schalltelemeter her. Vier Jahre nach Ende des zweiten Weltkriegs nahm Zeno erstmalig an der Uhrenmesse in Basel teil.
In den darauffolgenden Jahren gelang Zenos Ingenieuren die Entwicklung
etlicher Digitaluhren mit springenden Stunden, Anhängeuhren für
Krankenschwestern sowie Knabenuhren. Zu dieser Zeit fand auch die Entwicklung der ersten mechanischen Fliegeruhren statt.
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